100 % – Und wie geht es jetzt weiter?

Ich konnte noch nie gut mit Prozenten rechnen, deswegen wird bei uns hier auch nach der 100% nicht aufgehört. Spaß beiseite: Wir sind nicht fertig, weder mit der Arbeit, noch mit dem Sammeln der Spenden.

100_percentLasst uns darüber sprechen…

Unsere ursprüngliche Kalkulation basierte auf einem Auto mit 3 Helfern, nun sind wir bei 2 Autos und einem Team von 6, zuzüglich einigen Menschen, die uns von zuhause aus tatkräftig unterstützen. Glücklicherweise steigt aber nicht nur der Aufwand, sondern vervielfacht sich auch gleichermaßen unsere Kapazität vor Ort Hilfe leisten zu können. Durch die Gründung des Soup and Socks e.V.i.G haben wir nun auch eine Struktur, die glaubhaft unterstreicht, dass wir über diesen Auftakt hinaus denken.

Meilenstein erreicht

Also lasst uns die 7000€ als einen riesigen Meilenstein betrachten, den wir dank eurer Hilfe in Windeseile erreicht haben. Aber nicht als Schlussstrich unter unseren Bemühungen, mehr zu tun als ursprünglich geplant! Durch euer Feedback und die tiefgreifende Vernetzung mit anderen Initiativen gibt es eine ganze Liste an neuen Anforderungen und Ideen, wie wir mit dem größeren Team und entsprechender finanzieller Ausstattung besser und langfristiger wirken können.

Insbesondere durch die Vereinsgründung haben wir nun die Basis geschaffen auch größere Beträge von Firmen und Privatpersonen annehmen zu können – gegen Ausstellung einer Spendenquittung. Bei 7000€ einen Deckel auf den Suppentopf zu machen und dankend loszufahren ist für uns keine Option. Zu groß ist die Not vor Ort, zu groß der Wille alles aus diesen zwei Wochen und der Zeit danach herauszuholen. Im Team gab es einen klaren Konsens, dass wir keine Hilfe ablehnen werden und versprechen jeden Euro, und damit jede Suppe und jede Socke irgendwo an die Frau, den Mann und besonders das Kind zu bringen.

Woran arbeiten wir gerade?

Logische Ergänzungen, die mit gut kalkulierbarem Mehraufwand für uns realisierbar sind, befinden sich aktuell bei uns in der Detailplanung. Im gleichen Maß wie wir von euch mehr und mehr Spenden anvertraut bekommen, werden wir diese Ideen in die Wirklichkeit umsetzen.

Einige Beispiele:

  • Lokale Käufe von größeren Hilfsgütern, die wir nicht mitnehmen können (z.B. Notfalldecken, Heizfässer, Brennholz, Schuhe, Wasserspender, usw.)
  • Wickelzelt für Kleinkinder: Fehlende Windeln und saubere Orte fehlen häufig entlang der Fluchtrouten.
  • Mobiler WLAN-Hotspot, um den flüchtenden Menschen Zugang zu wichtigen Informationen zu gewährleisten: Bitte unterschätzt diesen Punkt nicht – es geht hier keineswegs um einen unnötigen Luxus. Flüchtlinge sind auf Informationen zu Grenzsperrungen, Wetterlage, Kartenmaterial, Warnungen vor Betrügern, Nutzung von mobilen Zahlungsmitteln, etc. angewiesen.

Fakt ist, jeder Euro wird genutzt. Vieles wird sich spontan ergeben, da sich Routen, Verhältnisse und Regularien ändern. Auch uns kann natürlich ein Strich durch die Rechnung gemacht werden, wenn unerwartet Zölle erhoben werden, Gerätschaften kaputt gehen und vor Ort ersetzt werden müssen, oder anderweitig improvisiert werden muss. Wir werden stets offen mit unseren Ausgaben umgehen und euch informieren.

satzung_iconWas passiert mit überschüssigen Mitteln?

Im Fall, dass nach der ersten Soup and Socks Tour finanzielle Mittel übrig bleiben, sind diese nun verbindlich in einem gemeinnützigen Verein an den Zweck unserer Satzung gebunden. So ist sichergestellt, dass wir im gleichen Sinne weiter handeln und im Fall einer Auflösung des Vereins (die aktuell keinem von uns in den Sinn kommen würde), die Mittel an unsere Freunde und Mitstreiter des German Alliance for Civilian Alliance e.V. übergeben werden. So ist es in unserer Satzung geregelt und durch das Finanzamt Heidelberg genehmigt worden.

Lasst uns bitte wissen was ihr von der Vielzahl von Neuigkeiten haltet. Ihr seid unsere Spender (und was für welche…) und damit ein wichtiger Teil dieses Projekts!

Manu & das #SaS-Team

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